Die letzten gemeinsamen Tage – Perth (19.-20. März 2014)

Am Morgen fahren wir nach Perth in die Innenstadt und schauen uns ein bisschen um. Im Zentrum gibt es eine „Londonstraße“, die ziemlich cool ist und zum Mittag treffen wir uns mit den anderen Mädels bei dem sehr modernen Glockenturm. Während die drei im Anschluss organisatorische Dinge erledigen, erforschen Isabell und ich noch weiter Perth. Ich bin ja nicht sonderlich für Kirchen zu begeistern, aber die St. George’s Cathedral ist wirklich sehr schön und gefällt sogar mir. Dann laufen wir ein längeres Stückchen einen Hügel zum King’s Park hinauf, wo eine Gedenkstätte für den Krieg steht. Von hier hat man eine super Aussicht auf die Stadt und wir entspannen uns dann noch auf der Wiese, während wir auf Katrien, Julie und Louise warten. Ich bin noch mit der Familie in Carnarvon, bei der ich als Aupair arbeiten werde, zum Skypen verabredet, sie machen einen wirklich netten und lustigen Eindruck und ich bin schon ganz gespannt. Morgen Abend werde ich mit dem Bus über Nacht dorthin fahren. Wir gehen dann noch alle in die Stadt und setzen uns nach ein bisschen hin und her latschen in einen Pub. Gegen halb zehn machen wir uns dann auf den Heimweg, denn der Couchsurfer der anderen drei wohnt mit verschiedenen Bussen 1,5 Stunden entfernt. Isabell, die ab morgen auf einem Weingut außerhalb der Stadt arbeiten wird, verabschiedet sich von den anderen und dann geht es zurück zu unserem Couchsurfer.

Impressionen von Perth.

Impressionen von Perth.

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Ein tolles Mosaik aus Kaffeetassen.

Ein tolles Mosaik aus Kaffeetassen.

So süße Bonbons...

So süße Bonbons…

...werden hier handgemacht.

…werden hier handgemacht.

Der Eingang in die "Londonstraße".

Der Eingang in die „Londonstraße“.

Da sind wir doch mal eben nach London gereist.

Da sind wir doch mal eben nach London gereist.

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Der moderne Glockenturm in Perth.

Der moderne Glockenturm in Perth.

In der St. George's Cathedral.

In der St. George’s Cathedral.

Vom King's Park haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Vom King’s Park haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt.

Das War Memorial, die Gedenkstätte.

Das War Memorial, die Gedenkstätte.

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Süße kleine Loris.

Süße kleine Loris.

Isabell und ich fahren am späten Vormittag in die Stadt und verabschieden uns diesmal wirklich endgültig voneinander (zumindest werden wir uns erst in Deutschland wiedersehen). Ich setze sie noch am Bahnhof ab und winke ihr zu, während die Bahn langsam abfährt. Dann laufe ich nochmal ein bisschen durch die Stadt und kaufe eine Kleinigkeit für die Kinder. Schließlich treffe ich mich nochmal mit Julie, die anderen beiden müssen noch ein paar Sachen erledigen, und wir schlendern noch gemeinsam durch die Stadt bis wir uns dann noch mit Louise in einem kleinen Park treffen. Als die beiden los müssen, laufe ich noch mit ihnen zur Bushaltestelle, wo Katrien auch schon wartet und verabschiede mich nun auch noch von den dreien. Ein etwas trauriger Tag heute, so viele Abschiede. Ich fahre nochmal zu dem Couchsurfer zurück, um zu packen und meine Sachen zu holen. Um halb zehn fährt schließlich der Bus nach Carnarvon ab. Meine Sitznachbarin ist sehr nett und unglaublicherweise erst 15, sieht aber eher aus wie 20. Mit dem Schlafen läuft es nicht so gut und nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir am nächsten Morgen um 10 Uhr in Carnarvon an.

Tschüüüss liebe Isabell :)

Tschüüüss liebe Isabell 🙂

Noch so viele Kilometer vor uns – Adelaide bis Perth (13.-18. März 2014)

Die ersten beiden richtigen Tage unserer rund 3300 km langen Strecke (für die wir nur 6 Tage Zeit haben) fahren wir so viel wie möglich, denn bis auf ein paar coole Schilder gibt es noch nicht viel zu sehen. Die Landschaft sieht zwar super aus, ist aber auch irgendwie immer gleich. Wir tauschen alle unsere verschiedenen Erlebnisse aus, schlafen und spielen Karten. Am ersten Abend stellen wir uns vor ein Motel mitten im Nirgendwo, dessen Dusche wir einfach mit benutzen. Am zweiten Tag überschreiten wir dei Grenze von South Australia nach Western Australia und da in Australien alles gerne mal ein bisschen kompliziert ist, müssen wir vorher noch unser Obst und Gemüse essen oder kochen. Zum Glück haben wir auf dem Weg hierher schon alles geschält und geschnitten und mit Apfel-Birnen-Muß und Kartoffelbrei im Gepäck kann es schließlich weiter gehen. Heute fahren wir auch auf der längsten, geraden Straße Australiens (145 km) entlang und wählen leider im Anschluss die kürzere, aber ungepflasterte Straße für den weitern Weg. Die nächsten zwei Stunden müssen die vier Leute hinten unter Geschüttel, Gerüttel und Krach leiden, ich vermute mal, dass es vorne nicht ganz so schlimm ist. Dafür gibt es am Ende einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Durch die Zeitverschiebung haben wir sogar noch 2,5 Stunden dazugewonnen, was bei den vielen Kilometern und dem Zeitdruck ganz praktisch ist und wir erreichen unser Tagesziel Esperance, wo wir uns an einen Strand zum Übernachten stellen. Mit unseren Mitreisenden haben wir wirklich Glück gehabt, wir Mädels verstehen uns alle super miteinander.

Unterwegs gibt es so richtig australische Landschaft zu sehen.

Unterwegs gibt es so richtig australische Landschaft zu sehen.

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Heute halten wir fast nur an, um Schilder zu fotografieren.

Heute halten wir fast nur an, um Schilder zu fotografieren.

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Hinten machen wir es uns gemütlich.

Hinten machen wir es uns gemütlich.

Auch am nächsten Tag ist die Landschaft wieder toll und weitläufig.. und gleich.

Auch am nächsten Tag ist die Landschaft wieder toll und weitläufig.. und gleich.

Ab geht es über die längste gerade Straße Australiens.

Ab geht es über die längste gerade Straße Australiens.

Nach der ungepflasterten, ätzenden Straße gibt es einen schönen Sonnenuntergang.

Nach der ungepflasterten, ätzenden Straße gibt es einen schönen Sonnenuntergang.

IMG_2476Am 15. April gehen wir in Esperance erst einmal einkaufen und informieren uns ein bisschen im Infozentrum. Ab hier fahren wir bis Perth an der Küste entlang und es gibt nun auch etwas zu sehen. Zur Mittagszeit setzen wir uns für eine Weile an einen Strand und laufen später zu einem Lookout im Fitzgerald Nationalpark. Wir sehen sogar den Strand, an dem wir vorher waren, das sieht richtig toll aus von hier oben. Nachdem wir nochmal ein Stückchen über eine schreckliche, ungepflasterte Straße gefahren sind, geht es noch zu einem anderen Ausguck, der uns eine tolle Sicht auf die Landschaft bietet. Von unterwegs können wir wieder den Sonnenuntergang beobachten, bis wir schließlich an einem Toilettenhaus mit öffentlichem Barbecue übernachten.

Unser Blick auf das Meer am Morgen.

Unser Blick auf das Meer am Morgen.

Mal ein paar Impressionen aus dem Inneren unseres Wohnmobils.

Mal ein paar Impressionen aus dem Inneren unseres Wohnmobils.

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Von hier aus können wir den Strand sehen, an dem wir vorher Rast gemacht haben. Mit dem See direkt dahinter sieht es wirklich toll aus.

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Diese ungeteerten Straßen sind ganz schön nervig.

Diese ungeteerten Straßen sind ganz schön nervig.

Huhu, da guckt unser Wohnmobil aus dem Gebüsch hervor.

Huhu, da guckt unser Wohnmobil aus dem Gebüsch hervor.

Auch heute gibt es von unterwegs wieder einen tollen Sonnenuntergang zu sehen.

Auch heute gibt es von unterwegs wieder einen tollen Sonnenuntergang zu sehen.

Auch am nächsten Morgen geht es wieder früh raus, etwas außerhalb von Albany fahren wir dann zu „The Gap“ (die Spalte), eine riesige Felsspalte im Meer, die Felsen sehen hier generell sehr cool aus. Anschließend schauen wir uns die Elephant Rocks an einem schönen Strand an, leider ist das Wetter nicht überragend, ansonsten würde es hier unglaublich toll aussehen. Der nächste Halt ist der Tree Top Walk, ein Spaziergang durch die Kronen von sehr hohen Bäumen. Louise und ich machen uns einen Spaß daraus, an den verschiedenen Blättern zu schnuppern, die zum Teil umwerfend riechen. Kurz vor 18 Uhr erreichen wir Margaret River und campen wieder am Strand zwischen tollen Felsen. Der Himmel sieht super aus, als wir uns noch mit Wein an den Strand setzen und quatschen.

Die tolle Felslandschaft bei "The Gap".

Die tolle Felslandschaft bei „The Gap“.

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Die riesige Felsspalte geht ganz schön tief hinunter.

Die riesige Felsspalte geht ganz schön tief hinunter.

Eine natürliche Brücke ist auch gleich noch nebenan.

Eine natürliche Brücke ist auch gleich noch nebenan.

Der Blick auf die Elephant Rocks.

Der Blick auf die Elephant Rocks.

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Der Tree Top Walk, wir sind ganz schön hoch hinaus.

Der Tree Top Walk, wir sind ganz schön hoch hinaus.

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Von unten sehen einige Bäume auch beeindruckend aus.

Von unten sehen einige Bäume auch beeindruckend aus.

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Die tollen Felsen an dem Strand, wo wir heute übernachten.

Die tollen Felsen an dem Strand, wo wir heute übernachten.

Kreideartige Felsen gibt es hier auch, die sehen wirklich cool aus.

Kreideartige Felsen gibt es hier auch, die sehen wirklich cool aus.

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Wow, der Himmel sieht super aus.

Wow, der Himmel sieht super aus.

Da wir hier eher illegal stehen und der Ranger angeblich um 6 Uhr kommt, stehen wir schon um 5 Uhr auf und gehen im Meer baden. Nach dem Frühstück (der Ranger ist nicht gekommen), geht es weiter an der Küste entlang. In Prevelly, wo der Fluss Margaret River ins Meer fließt, machen wir Pause. Martin möchte unbedingt surfen und leiht sich hier ein Surfboard aus. Louise kann schon von Kind auf surfen und hilft ihm dabei, ich mache es hier nicht nochmal (war in Neusseland surfen), weil die Bedingungen hier sehr hart sind (das Wasser ist sehr tief und die Wellen sind sehr stark). Wir genießen währenddessen einfach die Sonne und schauen zu. Anschließend geht es weiter durch die Weinlandschaft um Margaret River und wir wollen unsere eigene Weintour machen. Ich erkläre mich als Fahrer bereit und je nachdem wie uns gerade ist, halten wir an den Weingütern an. Nach unserem ersten Weinstopp halten wir bei einer Nougatfabrik, ich glaub ich bin im 7. Himmel gelandet, wär das doch bloß alles umsonst. Als nächstes halten wir an einer sehr süßen, kleinen Winery mit einer sehr netten Besitzerin. Dann geht es zu der Schokoladenfabrik, zu der man wohl unbedingt gehen muss. Hier ist richtig viel los und es gibt sogar kostenlose Schokolade zum Probieren. Ansonsten ist es hier aber leider sehr teuer und überlaufen. Gegen 6 Uhr abends endet unsere heutige Tour in Busselton, wo es den längsten Holzsteg (Jetty) der südlichen Hemisphäre gibt (mit 1841 Metern). Wir setzen uns an den Strand und beobachten dann den tollsten, schönsten, wundervollsten Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe. Wir entscheiden uns dann, hier auf dem Parkplatz zu übernachten.

Das frühe Aufstehen lohnt sich für den Sonnenaufgang.

Das frühe Aufstehen lohnt sich für den Sonnenaufgang.

Erst hüpfen wir hier nochmal ins Meer.

Erst hüpfen wir hier nochmal ins Meer.

Martin versucht hier zu surfen, aber die Bedingungen sind sehr schwer.

Martin versucht hier zu surfen, aber die Bedingungen sind sehr schwer.

Das erste Weingut, bei dem wir halten.

Das erste Weingut, bei dem wir halten.

Mhmm, die Nougatfabrik ist voller leckereien.

Mhmm, die Nougatfabrik ist voller leckereien.

Hahahaa, süüß =)

Hahahaa, süüß =)

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Wir freuen uns, diese kleine Winery gefunden zu haben.

Wir freuen uns, diese kleine Winery gefunden zu haben.

Den lange Steg in Busselton...

Den lange Steg in Busselton…

...kann man auch mit einem Zug befahren.

…kann man auch mit einem Zug befahren.

Wir bekommen hier einen wirklich tollen Sonnenuntergang zu sehen...

Wir bekommen hier einen wirklich tollen Sonnenuntergang zu sehen…

...dersowohl mit dem bloßen Auge als auch mit verschiedenen Kameraeinstellungen umwerfend aussieht.

…dersowohl mit dem bloßen Auge als auch mit verschiedenen Kameraeinstellungen umwerfend aussieht.

IMAG0324 IMAG0326Da auch hier das übernachten nicht erlaubt ist, stehen wir wieder um 5 Uhr morgens auf und Katrien, Julie und Louise gehen joggen. Nachdem ich geduscht habe, laufe ich ein bisschen den Jetty entlang und bekomme nach dem tollen Sonnenuntergang von gestern Abend nun auch noch einen wunderschönen Sonnenaufgang geboten. Damit es so richtig paradiesisch wird, schwimmen auch einfach nochmal zwei Delfine vorbei, deren Atemstöße in der Stille so idyllisch und wundervoll sind. Heute ist nun der letzte Tag und wir müssen am Nachmittag in Perth sein. Da bleibt zum Glück noch genug Zeit, sich in Bunbury noch für eine Stunde an den Strand zu legen und eine Mittagspause in Australind am See einzulegen. Hier beobachten wir auch supersüße Kakadus. Gegen halb vier setzt uns Martin dann an einem Bahnhof etwas außerhalb des Zentrums von Perth ab, da er das Wohnmobil in der Nähe vom Flughafen abgeben muss. Wir verabschieden uns und fahren dann zusammen mit dem Zug in die Stadt. Katrien, Julie und Louise fahren dann von hier weiter zu ihrem Couchsurfer, der etwas außerhalb wohnt und Isabell und ich nehmen eine andere Bahn zu unserem Couchsurfer. Der holt uns dann von der Station ab und kocht uns abends sogar noch ein Barbecue, wirklich nett. Mit Isabell gehe ich vorher noch an den unweit entfernten Strand, um schon wieder einen tollen Sonnenuntergang zu beobachten.

Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen in beide Richtungen vom Jetty aus der Wahnsinn.

Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen in beide Richtungen vom Jetty aus der Wahnsinn.

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Dort schaut eine Delfinrückenflosse aus dem Wasser.. paradiesisch.

Dort schaut eine Delfinrückenflosse aus dem Wasser.. paradiesisch.

Niedliche Kakdaus.

Niedliche Kakadus.

So viel Wein – Barossa Valley, Adelaide (09.-12. März 2014)

Isabell ist nun auch in Adelaide und am 9. März checke ich im Hostel aus und treffe mich dann mit ihr in der Stadt. Wir haben uns jetzt seit über 6 Wochen nicht gesehen und ich freue mich total, wieder mit ihr vereint zu sein. Wir laufen dann ein bisschen zusammen durch die Stadt, schauen uns (auf Isabells Wunsch hin) eine Kathedrale an und gehen nochmal zu dem Festival, aber es ist gerade nicht so viel los. Dann holen wir meine Sachen aus dem Hostel und fahren mit dem Zug zu unserem Couchsurfer, Isabell hat letzte Nacht schon hier verbracht. Das ist bei dem alles ein bisschen komisch, er hat zwei leer stehende Räume, in denen schon bis zu 14 Couchsurfer untergekommen sind, man muss sich einfach ein Plätzchen auf dem Boden suchen. Im Moment sind wir wohl so 7 Couchsurfer und ich finde ihn auch ziemlich unsympatisch, naja hauptsache wir haben ein Dach über dem Kopf. Wir suchen online nach einer Weintour durch das Barossa Valley, das unweit von Adelaide entfernt ist und buchen schließlich eine Tour für morgen.

In der Bücherrei gibt es diese tollen, altmodischen Säle.

In der Bücherrei gibt es diese tollen, altmodischen Säle.

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Eine der vielen Kathedralen Adelaides.

Eine der vielen Kathedralen Adelaides.

Am nächsten Morgen fahren wir in die Stadt, wo wir zu unserer Weintour abgeholt werden sollen. Unser kleiner Bus kommt aber nicht und als wir bei dem Anbieter anrufen, stellt sich heraus, dass unsere Buchung nicht eingegangen ist, weil wir sie weniger als 24 Stunden im Voraus gebucht haben. Oh nein, was machen wir denn jetzt? Wir stehen noch ein bisschen ratlos herum, als ein anderer Anbieter für eine Weintour hier hält und Gäste abholen will. Ganz spontan steigen wir ein und fragen den Tourguide, ob er noch zwei Plätze frei hat und wie viel die Tour denn kostet. Sie ist nur 5 Dollar teurer, als unsere eigentlich geplante Tour und er hat auch noch zwei Plätze frei, yippie, da haben wir nochmal Glück gehabt. Der erste Stopp ist die Whispering Wall, ein großer Damm, der 140 Meter lang und so gebogen ist, dass man von einem zum anderen Ende miteinander sprechen kann, indem man gegen die Wand spricht. Das ist wirklich erstaunlich, man kann tatsächlich jedes Wort verstehen. Dann geht es zur ersten Weinverkostung in ein Chateaux. Das ist schon ziemlich cool hier in dem Weinkeller und macht echt Spaß, auch wenn mir die meisten Weine nicht so schmecken. Besonders mit Rotwein kann ich mich einfach nicht anfreunden. Einer der Rotweine hier riecht und schmeckt sogar nach Feuerwerk, total rauchig, da schüttelt es uns einmal durch. Auch die zweite Verkostung ist ganz interessant und macht Spaß. Nach der ganzen Trinkerei ist zum Glück erstmal Mittagspause, das Essen ist zwar kalt (es gibt Brot, Aufstrich etc.), aber sehr sehr lecker. Das nächste Weingut ist gleich um die Ecke, so dass wir uns hierer zu Fuß begeben. Hier handelt es sich nicht um eine strukturierte Verkostung und wir können uns auf der Weinkarte die Weine selber aussuchen, die wir probieren möchten. Beim letzten Tasting sitzen wir sogar alle um einen Tisch herum und werden richtig bedient. Gegen fünf Uhr kommen wir schließlich wieder in Adelaide an. Wir haben jetzt wohl jeder so um die 1,5 Flaschen Wein verzehrt. Es geht dann mit dem Zug zurück zu dem Couchsurfer, aber es ist niemand zu Hause und er geht auch nicht an sein Handy, na toll. Wir setzen uns dann vor die Tür und werden so langsam von Mücken zerstochen. Nach einer Weile taucht eine Italienerin auf, die auch gerade hier untergekommen ist. Sie hat sich soeben ein Auto gekauft, in dem wir uns dann vor den Mücken retten. Leider wird es hier drin ziemlich heiß nach einer Weile. Wir holen uns bei der Tankstelle etwas zu essen und schlafen dann soweit es geht im Auto. Um 12 Uhr nachts taucht der Couchsurfer dann auch mal auf, wir haben jetzt gut 6 Stunden auf ihn gewartet. Wir schreiben dann gleich nochmal einen anderen Couchsurfer an, zu dem wir dann morgen wechseln möchten, denn hier wollen wir nicht länger bleiben. Er sagt uns zum Glück zu und wir können beruhigt schlafen gehen.

Die beeindruckende Whispering Wall (flüsternde Wand).

Die beeindruckende Whispering Wall (flüsternde Wand).

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Das leckere Mittagessen, eine Platte war für zwei Leute.

Das leckere Mittagessen, eine Platte war für zwei Leute.

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Hier wird gerade Wein gemacht.

Hier wird gerade Wein gemacht.

IMG_2232Nachdem wir am nächsten Morgen geduscht und gefrühstückt haben, verlassen wir das Haus. In der Stadt können wir unser Gepäck sogar in einem Nobelhotel unterbringen (es war einfach das erste, das wir gesehen haben), voll nett. In einem Reisebüro für Backpacker nutzen wir dann für eine Weile das Internet, ich suche nach Jobs als Aupair an der Westküste, Isabell sucht ebenfalls nach Jobs und wir schreiben ein paar Couchsurfer für Perth an. Denn wir haben eine Mitfahrgelegenheit in einem Wohnmobil von Adelaide nach Perth mit vier weiteren Personen gefunden. Der Trip beginnt morgen Nachmittag. Am Bahnhof werden wir dann von unserem neuen Couchsurfer Mark abgeholt, mit dem wir uns auf Anhieb gut verstehen, er ist nett und lustig und nicht so komisch, wie der letzte. Abends werde ich noch von einer Familie angerufen, die sich für mich als Aupair interessiert und mir schließlich auch zusagt. Ich freue mich riesig darüber, ab nächster Woche wohne ich dann also in Carnarvon, 900 km nördlich von Perth an der Westküste.

Sein Mitbewohner Randall fährt mit uns am nächsten Vormittag noch an der Küste entlang, er zeigt uns unter anderem den Glenelg Strand und einen tollen Aussichtspunkt. Anschließend hängen wir noch ein bisschen in der Wohnung herum und fahren dann mit unserem Gepäck zurück in die Stadt. Hier treffen wir uns mit Katrien und Julie aus Belgien (Katrien spricht flämisch, Julie französisch) und Louise aus Frankreich. Die nächsten 6 Tage werden wir zusammen von Adelaide nach Perth fahren. Nach ein bisschen warten, kommt dann auch Martin aus der Slowakei mit dem Wohnmobil an. Da wir für das Unternehmen das Wohnmobil von Melbourne (dort ist Martin schon gestartet) nach Perth bringen, müssen wir keine Leihgebühren bezahlen, sondern lediglich den Sprit, den wir verbrauchen. Dafür haben wir nur begrenzt Zeit, aber ein perfektes Angebot für arme Backpacker. Da wir heute erst recht spät loskommen, fahren wir nur etwa 2 Stunden und übernachten neben einem Spielplatz mit Toilette und Dusche.

Der Glenelg Strand.

Der Glenelg Strand.

Von hier oben haben wir eine tolle Aussicht auf die Küste.

Von hier oben haben wir eine tolle Aussicht auf die Küste.

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Leider zu wenig Zeit – Kangaroo Island (08. März 2014)

Da ein Trip nach Kangaroo Island sehr teuer ist, habe ich mich nur für eine Tagestour entschieden. Es geht morgens sehr früh in Adelaide los, denn mit dem Bus braucht man 2 Stunden zum Cape Jervis, von wo die Fähre um 9 Uhr abfährt. Um 10 Uhr geht dann schließlich die Bustour über die Insel los, die erste Station ist Seal Bay. Hier können wir am Strand die vielen süßen Seelöwen beobachten. Dann geht es weiter zu einem Bistro für die Mittagspause und im Anschluss besuchen wir den Koala Walk, ein kleines Stückchen Wald, wo niedliche Koalas in den Bäumen relaxen. Im Flinders-Chase-Nationalpark fahren wir zu den Remarkable Rocks („Bemerkenswerte Felsen“), die ihren Namen alle Ehre machen, sie sehen wirklich fantastisch aus. Nicht weit von hier entfernt bewundern wir auch den Admirals Arch, einen Felsbogen, um den herum sich viele Neuseeländische Seebären (von denen wir auch sehr viele in Neuseeland gesehen haben) tummeln. Dann geht es auch „schon“ zurück zur Fähre, die um 19:30 abfährt. Auf der Insel ist es wirklich wunderschön, da hat eine Tagestour leider nicht ganz gereicht, um viel zu sehen, das meiste hat man dann doch aus dem Bus heraus betrachtet, aber ich bin trotzdem froh, dass ich wenigstens kurz hier war. Kurz nach 22 Uhr bin ich dann wieder im Hostel.

Das Wetter ist super und die Seal Bay sieht toll aus.

Das Wetter ist super und die Seal Bay sieht toll aus.

Es macht so viel Spaß die ganzen Seelöwen zu beobachten.

Es macht so viel Spaß die ganzen Seelöwen zu beobachten.

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Ooh, von den kuscheligen Koalas kann man nie genug bekommen.

Ooh, von den kuscheligen Koalas kann man nie genug bekommen.

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Ein kleines Känguru lässt sich beim Koala Walk auch blicken.

Ein kleines Känguru lässt sich beim Koala Walk auch blicken.

Die Remarkable Rocks sind wirklich zu bestaunen.

Die Remarkable Rocks sind wirklich zu bestaunen.

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Der Admirals Arch lässt sich durch das Gegenlicht leider schlecht ablichten.

Der Admirals Arch lässt sich durch das Gegenlicht leider schlecht ablichten.

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Die New Zealand Fur Seals, oder auch Seebären, habe ich schon in Neuseeland viel gesehen.

Die New Zealand Fur Seals, oder auch Seebären, habe ich schon in Neuseeland viel gesehen.

Sie sind aber immer noch supersüß und werden nicht langweilig.

Sie sind aber immer noch supersüß und werden nicht langweilig.

Die Landschaft hier ist einfach toll.

Die Landschaft hier ist einfach toll.

Wärme und Sandflyfrei – Adelaide (05. – 07. März 2014)

Da es nun langsam mal Zeit wird, dass ich in diesem Blog endlich mal die Gegenwart erreiche, überspringe ich erstmal die Berichte aus den 6 Wochen in Neuseeland. Sie werden aber so schnell wie möglich folgen.

Am 4. März verabschiede ich mich von meinen Eltern und verbringe noch eine Nacht in Christchurch. Am nächsten Morgen geht es für mich zurück nach Australien, Ziel ist Adelaide. Ich kann es kaum erwarten, endlich den Sandflies zu entkommen, die uns auf der Südinsel ziemlich zu schaffen gemacht haben. Meine Füße und Beine sind noch total zerstochen. Von Christchurch geht es mit dem Flieger erst nach Auckland und nachdem ich endlich die vier Stunden Aufenthalt hinter mich gebracht habe geht es mit dem nächsten Flieger nach Adelaide. Dort werde ich von blauem Himmel und viel Wärme empfangen, da hole ich doch gleich die Flipflops wieder raus und ziehe den Pulli aus. In der Stadt checke ich in meinem Hostel ein und erkunde danach noch ein bisschen die Umgebung. Es findet gerade das Fringe Festival statt, das ich mir etwas anschaue und lausche noch einem tollen Sänger.

Am nächsten Morgen schlafe ich zum ersten Mal seit drei Wochen wieder aus (mit den Eltern ging es ja immer ziemlich früh raus). Nach einem Schlendergang durch die Innenstadt buche ich in einem Reisebüro für Backpacker eine Tagestour nach Kangaroo Island für Samstag. Im Hostel verlängere ich noch für zwei weitere Nächte, werde dann aber zweimal das Zimmer wechseln müssen. Ich chille dann vor dem Fernseher, irgendwann kommen ein paar Engländer und wir gucken Batman. Ich unterhalte mich währenddessen mit dem einen Engländer, der ist aber ziemlich schwer zu verstehen, oh mann. Anschließend schauen wir noch Findet Nemo, für den Film gesellen sich auf einmal noch 10 weitere Leute dazu, sind dann eben doch die Kinderfilme, die allen Freude bereiten.

Auch der nächste Tag ist ziemlich ruhig. Ich laufe erst noch ein bisschen durch die Stadt und suche dann im Internet nach einem Couchsurfer für Isabell und mich. Denn Isabell kommt morgen auch nach Adelaide. Sie hat die ganze Zeit bei ihrer Gastfamilie in Melbourne verbracht und war zwischendurch für eine Woche in Tasmanien. So wie ich möchte auch sie nun noch an die Westküste und wenn es klappt, reisen wir nochmal ein bisschen zusammen. Am Nachmittag gehe ich dann zurück ins Hostel, schreibe ein bisschen den Blog vor und wechsel das Zimmer. Morgen geht es dann nach Kangaroo Island.

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Zurück am Anfang, wann geht es endlich weiter? – Melbourne (06. – 20. Januar 2014)

Neriman ist einfach so lieb, ganze zwei Wochen dauert es, bis wir endlich unser Auto verkaufen und ich kann solange bei ihr wohnen. Isabell und ich stellen Online-Anzeigen für das Auto auf verschiedene Seiten und verteilen Flyer in den Hostels. Wir treffen uns einige Male mit interessierten Backpackern, die sich aber alle noch weiter umschauen wollen. Dann endlich melden sich zwei Belgier, die uns das Auto schließlich am 18. Januar abkaufen.

Innerhalb der zwei Wochen treffe ich mich einige Male mit Isabell in der Stadt, zweimal gehen wir auch an den Strand in St. Kilda. In der zweiten Woche ist es drei Tage hintereinander so richtig heiß, über 45 Grad. Ich verlasse das Haus zwei Tage lang einfach gar nicht, gehe dann aber am dritten Tag mit Isabell in das National Sport Museum und wir machen eine Führung durch das MCG (Melbourne Cricket Ground), das Stadion wird für Cricket und Football sowie für verschiedene Events genutzt. Als ich das Haus verlasse, fühlt es sich sofort so an, als würde ich am ganzen Körper brennen. Die Sonne knallt auf mich herab und mir bläst die ganze Zeit heiße Luft ins Gesicht, das ist schon ein besonderes, aber sehr unangenehmes Erlebnis. Die Führung im Stadion ist sehr gut, passt ja auch zu unserer Sportmanagementausbildung, und im Museum gibt es auch einige interessante Dinge zu betrachten und Fakten zu erlernen.

Der Strand in St. Kilda.

Der Strand in St. Kilda.

Ein altmodisches Kino in dem Stadtteil, wo Neriman arbeitet.

Ein altmodisches Kino in dem Stadtteil, wo Neriman arbeitet.

In dem riesigen MCG ist Platz für bis zu 100.000 Leute.

In dem riesigen MCG ist Platz für bis zu 100.000 Leute.

In zwei riesigen Schuhen (einer ist von Ian Thorpe) trage ich die olympische Fackel.

In zwei riesigen Schuhen (einer ist von Ian Thorpe) trage ich die olympische Fackel.

In dem Sportmuseum kann man echt viel ausprobieren.

In dem Sportmuseum kann man echt viel ausprobieren.

In der Stadt sind gerade überall bunt verzierte Klavier aufgestellt und man kann von Kindergeklimper bis zu beeindruckenden Spielern (wie mich :P) alles hören.

In der Stadt sind gerade überall bunt verzierte Klavier aufgestellt und man kann von Kindergeklimper bis zu beeindruckenden Spielern (wie mich :P) alles hören.

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In dem berühmten Casino haben wir uns auch ein bisschen umgesehen.

In dem berühmten Casino haben wir uns auch ein bisschen umgesehen.

Am Federation Square ist Public Viewing der Australian Open.

Am Federation Square ist Public Viewing der Australian Open.

Am nächsten Tag gehe ich unter dem Federation Square noch in ein kleines Museum, wo es gerade eine Ausstellung über die Geschichte der Musikvideos gibt. Die ist echt super interessant und gefällt mir richtig gut, es werden an vielen Bildschirmen verschiedene Musikvideos abgespielt, ich wusste gar nicht, was für geniale und kreative Videos es gibt. Nur mal ein Beispiel: Für ein Video von den White Stripes wurde die Band beim Spielen des Songs „Fell in Love with a Girl“ gefilmt, dann wurde die Qualität so lange heruntergerechnet, bis man die übrigen Pixel mit Legosteinen nachbauen konnte. Das haben sie dann Bild für Bild auch gemacht und tadaaa.. ein wirklich kreatives Musikvideo.

Als wir das Auto nun endlich verkauft haben, kann ich meinen Flug nach Neuseeland buchen, am 21. Januar geht es nach Auckland, ab sofort bin ich wohl auf mich allein gestellt. Darauf bin ich schon ganz gespannt, aber auch ein bisschen traurig. Am Montag treffe ich mich nochmal mit Isabell und wir verabschieden uns, vielleicht sehen wir uns erst in Deutschland wieder. Sie bleibt erstmal in ihrer Gastfamilie und will nach einem Job in Melbourne suchen. Neriman und Ray laden mich zum Abschied sogar nochmal zum Essen, obwohl es eigentlich andersherum sein müsste, aber sie lassen mich nicht. Den beiden hab ich wirklich viel zu verdanken.

Kalt, aber der Wahnsinn! – Great Ocean Road (04. – 05. Januar 2014)

Wo wir übernachtet haben, gibt es zwar eine Dusche, die ist jedoch draußen und kalt, also lassen wir es lieber sein, es ist so schon relativ kalt. Wir gehen dann erstmal zu einem Wasserfall bei Lorne und in dem Wald riecht es total nach Zitronengras oder etwas Ähnlichem, einfach toll, die Luft ist so frisch und angenehm. Dann fahren wir die Great Ocean Road entlang und genießen unterwegs immer wieder die tollen Ausblicke auf das Meer und die Küste. Später laufen wir nochmal eine Tour durch den Regenwald und auch hier ist die Luft wieder unglaublich toll. Der Wald sieht auch super aus und ist voller Farne, da muss ich gleich an meine geliebte Mutter denken. Später fahren wir zu einem Leuchtturm, auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Wiese vorbei, auf der sich richtig viele Kängurus versammelt haben und hier herumhopsen, total niedlich. Außerdem sehen wir auch noch ein paar Koalas in den Bäumen hängen und begegnen dem dicksten Schaf, das ich je gesehen habe. Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir schließlich bei den berühmten 12 Aposteln an. Die sehen wirklich atemberaubend aus. Leider fegt uns der Wind ziemlich um die Ohren und wir frieren und zittern, sind aber trotzdem sehr glücklich, hier zu sein. Unsere letzte Nacht im Auto verbringen wir dann in Port Campbell in einer Seitenstraße.

Der Wasserfall mit Zitronengrasgeruch.

Der Wasserfall mit Zitronengrasgeruch.

Die Aussicht ist einfach der Wahnsinn. Man kann gut sehen, wie sich die Straße an der Küste entlang schlängelt.

Die Aussicht ist einfach der Wahnsinn. Man kann gut sehen, wie sich die Straße an der Küste entlang schlängelt.

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Auch in der anderen Richtung sieht die Landschaft super aus.

Auch in der anderen Richtung sieht die Landschaft super aus.

Das andere Stückchen Regenwald ist voller Farne...

Das andere Stückchen Regenwald ist voller Farne…

...und richtig cooler Bäume.

…und richtig cooler Bäume.

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Sind wir in der Zeit der Kängusaurier gelandet?

Sind wir in der Zeit der Kängusaurier gelandet?

Oh, ein süßer Koala betrachtet uns von oben.

Oh, ein süßer Koala betrachtet uns von oben.

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Die Kängurus sehen ja doch nicht so aus wie auf dem Schild vorhin.

Die Kängurus sehen ja doch nicht so aus wie auf dem Schild vorhin.

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Könnte doch glatt das fette Schaf Shaun-das-Schaf sein, wow!

Könnte doch glatt das fette Schaf Shaun-das-Schaf sein, wow!

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Die 12 Apostel sehen unglaublich atemberaubend aus.

Die 12 Apostel sehen unglaublich atemberaubend aus.

IMG_0088 IMG_0112Da wir vor einem Wohnhaus stehen, wollen wir erst um 5:30 Uhr aufstehen, können uns dann aber doch nicht aufraffen und schlafen noch 2 Stunden weiter. Dann geht es das letzte kleine Stückchen an der Great Ocean Road entlang, wo wir nochmal tolle Felsen und Landschaft zu sehen bekommen. Wir stoppen dann nochmal fürs Internet bei einem McDonalds, draußen regnet es und ist ziemlich kalt, trotzdem haben sie die Klimaanlage voll aufgedreht und wir müssen uns noch Jacken holen, um es hier drin auszuhalten. Im Auto drehen wir dann erstmal die Heizung auf und fahren über eine Straße etwas weiter im Landesinneren zurück nach Melbourne. Isabell setzt mich dann abends bei Neriman ab und fährt zu ihrer Gastfamilie, bei der sie auf einem Schüleraustausch vor fünf Jahren gewohnt hat. Jetzt bin ich nach fast drei Monaten also wieder bei Neriman in Melbourne angekommen, wo meine Reise angefangen hat. In der Zeit haben wir schon ganz schön viel erlebt, aber es ist noch längst nicht vorbei, denn bald geht es nach Neuseeland. Zuerst müssen wir jedoch unser Auto verkaufen, solange darf ich bei Neriman bleiben.

Auch heute bekommen wir nochmal tolle Felsformationen zu sehen.

Auch heute bekommen wir nochmal tolle Felsformationen zu sehen.

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