Wunderschöner Strand und Ostercampen (12. – 20. April 2014)

Am Wochenende 12./13. April fahre ich mit Anne nach Coral Bay, das etwa drei Stunden nördlich von hier liegt. Ich hole sie gleich morgens um 7 Uhr ab, damit wir die Zeit so richtig nutzen können. Das Wetter ist absolut hervorragend und wir legen uns nach Ankunft gleich an den Strand. Das Meer ist richtig schön blau und türkis und nach ein bisschen Sonnenbad entspannen wir uns ab und zu im Wasser. Da es so klar ist, können wir auch viele Fische von oben beobachten und betrachten sie später auch mal mit Annes Schwimmbrille unter Wasser, total niedlich. Gegen fünf fahren wir dann zu unserem Hostel und checken ein. Geduscht wird dann in Salzwasser, ziemlich merkwürdig, man fühlt sich nicht so richtig sauber, denn aus der Leitung kommt hier scheinbar Meerwasser. Es gibt im ganzen „Ort“ (der nur aus einem Hostel, einem Campingplatz, einem Resort und einen paar Läden besteht) nur ein paar Trinkwasserhähne. Wir treffen dann noch ein paar Freunde von Annes Gastmutter Amy, die auch in unserem Alter sind und verbringen den Abend gemeinsam und bekommen auch was von den (möglicherweise) alkoholischen Getränken ab. Am nächsten Morgen checken wir wieder aus und gehen dann in einem kleinen Café frühstücken. Wir gönnen uns richtig leckere Pfannkuchen mit Eis und legen uns anschließend noch für ein paar Stunden an den Strand. Gegen vier Uhr fahren wir wieder zurück und ich werde zu Hause stürmend von den Kindern empfangen, so süß.

Unterwegs sehen wir diese Ameisen- oder Termitenhügel oder um was auch immer es sich handeln mag.

Unterwegs sehen wir diese Ameisen- oder Termitenhügel oder um was auch immer es sich handeln mag.

Sehen auf jeden Fall ziemlich cool aus.

Sehen auf jeden Fall ziemlich cool aus.

Der Strand in Coral Bay ist einfach wunderschön.

Der Strand in Coral Bay ist einfach wunderschön.

Und das Wasser ist so klar.

Und das Wasser ist so klar.

Ab jetzt hat Liam zwei Wochen Osterferien und ist dementsprechend den ganzen Tag zu Hause. Auch Ella geht nur am Mittwoch in die Krippe, da sie Montag und Dienstag krank ist, weil sie am Sonntag in den Pool gefallen ist und Donnerstag sowieso zu Hause bleiben sollte. Die beiden den ganzen Tag über zu haben kann schon relativ anstrengend sein, aber es klappt alles ganz gut. Mit Liam bastel ich besonders viel, wenn Ella mittags schläft.

Am Karfreitag habe ich leider keine Zeit, um Mama anzurufen, denn wir fahren zu „The Red Bluff“ zum campen über das Osterwochenende und dort habe ich keinen Empfang. Die Fahrt dauert etwa 2,5 Stunden und nach ein bisschen herumkutschieren finden wir auch einen Platz für den Wohnwagen. Ich bekomme sogar mein eigenes Zelt mit Feldbett, ist ganz gut so, denn Ella schläft selten durch und Gerhard soll wohl ziemlich schnarchen. Später gehen wir dann mal baden und ich suche lange Zeit mit Liam nach Muscheln, es gibt hier ziemlich große und verschiedene, ein paar haben es auch in mein Gepäck geschafft. Leider reißen meine Flip-Flops und ich muss den Rest des Wochenendes barfuß herumlaufen, natürlich passiert das ausgerechnet hier, wo es sehr steinig ist. Am Samstag fahren wir nach Gnaraloo, einem anderen Stück Strand, etwa eine halbe Stunde von hier. Wir hatten erwartet, dass das Wasser hier etwas ruhiger ist, was sich aber als falsch herausstellt. Ich spiele mit den Kindern im Sand bis wir wieder zurückfahren. Gerhard geht dann Kitesurfen und Jo und ich gehen nochmal mit den Kindern baden, wo ich mit Liam „Seehund“ spiele. Wir bekommen nach dem Abendessen mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen und als die Kinder später im Bett sind, verstecken Jo und ich die Geschenke und Ostereier. Hier gibt es übrigens keine gekochten Eier sondern nur Schokoeier und Geschenke. Aufgrund der australischen Hitze wären gekochten Eier wohl aber eher angebracht. Die Schokolade muss natürlich schnell vor dem Schmelzen gerettet werden, sobald die Sonne rauskommt. Es gibt hier übrigens auch den Osterhasen und keine Osterkängurus (was ich aber viel cooler gefunden hätte). Die Kinder sind am nächsten Morgen natürlich voller Freude über die ganze Schokolade und ihre kleinen Geschenke und sogar mich erwartet ein großer Schokohase (der es gerade mal bis zum nächsten Tag überlebt, upps). Wir packen dann alles zusammen und fahren zurück nach Carnarvon, wo wir im Yachtclub zu einem Osterfrühstück mit mehreren anderen Familien gehen. Es gibt richtig leckeres Essen und nochmal eine Jagd nach Schokoeiern für die ganzen Kinder. Zu Hause kann ich dann mit meinen Eltern und Max plus Familie skypen, wie schön.

Der Strand in Gnaraloo.

Der Strand in Gnaraloo.

Unsere Campingecke mit Pavillion (und meinem Zelt dahinter)...

Unsere Campingecke mit Pavillion (und meinem Zelt dahinter)…

...und Wohnmobil.

…und Wohnmobil.

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Wow, und schon wieder bietet sich mir ein atemberaubender Sonnenuntergang.

Wow, und schon wieder bietet sich mir ein atemberaubender Sonnenuntergang.

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4 Gedanken zu „Wunderschöner Strand und Ostercampen (12. – 20. April 2014)

  1. na endlich gibt’s mal wieder was zu Lesen. Sehr interessant wie du das Osterfest beschreibst. Und der Campingwagen ist auch witzig 😉
    Kann mir vorstellen, dass es eine trauriger Abschied wird, nach so viiiielen absolut grandiosen Eindrücken muss dir ja D sehr langweilig vorkommen.
    Aber Fußball spielen wir besser als die Aussis!

  2. Wie schön sich das alles liest und die Familienfotos sehen fantastisch aus. Der Wohnwagen hat mich zum Schmunzeln gebracht. Und meine Augen brachtest du zum Rollen als ich von deinem Flip Flop Missgeschick lesen musste. Wie kann man mit nur einem Paar Schuhe in die Einsamkeit fahren.
    Aber du siehst sehr glücklich aus und damit bin ich es auch. Danke.

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