Ein unglaubliches Feuerwerk – Sydney (31. Dezember 2013 – 01. Januar 2014)

Heute ist Silvester und wir gehen erstmal an den Strand in Maroubra, schon komisch. Wir sind gleich frühs hingefahren und verbringen dort etwa eine Stunde, als mich Nadège, eine der Französinnen von der Farm in Bowen anruft. Sie sind wohl beim Blue Point Reserve in Nord Sydney und können die Harbour Bridge von hinten sehen, mit Opernhaus im Hintergrund. Da es wohl schon relativ voll ist, machen wir uns doch schon auf den Weg. Zurück im Apartment wird kurz geduscht, Wasser und Verpflegung eingepackt und dann fahren wir mit dem Bus auf die andere Seite der Harbour Bridge. Gegen 13 Uhr kommen wir am Blue Point an und zum Glück noch ohne Probleme auf das Gelände. Hier ist es total voll, überall stehen Zelte und wir finden schließlich eine kleines Plätzchen zwischen tausenden Asiaten. Der Blick auf die Brücke und das Opernhaus ist der Wahnsinn und ab jetzt heißt es bis Mitternacht warten. Nach einer ganzen Weile finden wir auch die Französinnen und freuen uns sehr, sie wieder zu sehen. Wir tauschen ein bisschen unsere Erlebnisse aus und begeben uns dann zurück an unser Plätzchen, bei den Franzosen ist leider kein Platz mehr. Eine Freundin von Isabell, Veri, gesellt sich noch zu uns und sie übernachtet heute auch bei uns, weil ihr Couchsurfer plötzlich Besuch erhalten und sie nun rausgeschmissen hat. Wir vertreiben uns die Zeit mit „Stadt, Land, Fluss“, „Wer bin ich?“ oder auch einfach mal mit 2 Stunden am Klo anstehen. Zwischendurch regnet es ein bisschen, aber zum Glück nur kurz, ansonsten ist das Wetter super. Um 21 Uhr ist schon ein kleines Feuerwerk für die Kinder, die früh ins Bett müssen und nach weitern drei Stunden ist es dann so weit. Den Countdown sehen wir an der Harbour Bridge von hinten und dann beginnt das unglaubliche Feuerwerk, es gibt immer kurze Pausen, damit der Rauch abziehen kann und baut sich immer mehr auf, bis schließlich die ganze Brücke erleuchtet ist. So schön das Feuerwerk ist, so kurz ist es leider auch und nach 10 Minuten „schon“ vorbei, ich hatte es mir dann doch ein bisschen länger vorgestellt. Sofort, nach dem Ende, packen alle um uns herum ihre Sachen und Zelte zusammen und um halb eins ist nur noch ein kleiner Prozentsatz der ganzen Menschen da. Wir hatten da etwas mehr anschließende Feierstimmung erwartet. Nach einer Weile hin und her in welche Richtung wir denn nun müssen, finden wir schließlich den Weg über die Harbour Bridge und laufen in das Zentrum. Am Darling Harbour setzen wir uns noch etwas in eine Bar und sind schließlich gegen 4 Uhr zurück im Apartment. War schon toll, das Feuerwerk mal gesehen und Neujahr in Sydney verbracht zu haben, aber nochmal würde ich nicht so lange dafür warten wollen.

20131231_093452

Der Strand in Maroubra.

SAM_1282

Unsere Sicht auf die Harbour Bridge mit der Oper im Hintergrund.

SAM_1289

Wir warten auf unserem kleinen Fleckchen…

SAM_1294

…zwischen den Menschenmassen.

IMG_9591

Das „Kinderfeuerwerk“ um 21 Uhr.

IMG_9598 IMG_9603 IMG_9646

Noch drei Sekunden..

Noch drei Sekunden..

IMG_9653 SAM_1341 20131231_235820 Am nächsten Morgen schlafen wir erstmal bis 11 Uhr aus und fahren dann zum Manly Beach. Am Strand ist es ziemlich voll, aber wir finden noch ein Plätzchen. Leider ist das Wetter nicht so gut und uns wird bald ziemlich kalt vom Wind. Lukas fängt an im Sand zu buddeln und zwei kleine Jungs gesellen sich dann dazu und buddeln mit. Wir unterhalten uns ein bisschen mit den Eltern, die aus Canberra sind und fahren schließlich um drei mit der Fähre zurück in die Stadt. Zurück im Apartment ist Sachen packen angesagt, dann tauschen wir unsere Fotos aus und gehen schließlich alle ins Bett.

Der Manly Beach.

Der Manly Beach.

Advertisements

3 Gedanken zu „Ein unglaubliches Feuerwerk – Sydney (31. Dezember 2013 – 01. Januar 2014)

  1. Liebste Sophie,
    das nächste Feuerwerk ist ja nicht mehr fern, aber wir haben mit Dir -so glauben wir- alles hautnah nachempfunden. Großen Dank für den so schönen Bericht, sehr anschaulich.
    An das Baden zu Neujahr im warmen Meer kann ich mich noch aus eigener Erfahrung als etwas besonderes erinnern. Das war 1960 im Rio de la Plata vor Montevideo, auch mit Delphinen-Begleitung ! fast nicht mehr wahr.
    Bleib beschützt und gesund. Wir freuen uns sehr auf Deine nächste Journalistik.
    Dein Opi Klaus mit Christel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s