Die größte Sandinsel der Welt – Fraser Island (19.-21. Dezember 2013)

Da die Hostelunterkunft vor und nach der 3-Tages-Tour mit enthalten ist, konnten Isabell und ich endlich mal wieder den Luxus eines richtigen Bettes genießen. Wie immer müssen wir trotzdem früh raus, denn der Bus fährt gleich um halb acht los. Er bringt uns wieder zurück zum Rainbow Beach, wo unsere self-drive Safari beginnt. Wir haben eine Tour gebucht, bei der die Teilnehmer auf vier Geländewagen mit Allradantrieb in 6er bis 8er Gruppen aufgeteilt werden und jeder Inhaber eines Führerscheins auch mal fahren darf. Das erste Auto darf nur von unserem Guide gefahren werden und wir müssen in einer Reihe hinter ihm herfahren. In unserer Gruppe sind noch drei Engländer (Sam, Sam und Holly) und eine Ungarin (Annamaria). Lukas fährt von uns als Erster. Es geht direkt an den Rainbow Beach, von wo wir mit der Fähre auf Fraser Island fahren. Jetzt geht es ziemlich lange am Strand entlang, was manchmal ganz schön wackelig sein kann, aber insgesamt ist es ziemlich lustig. Im Resort angekommen, wo wir die nächsten zwei Nächte untergebracht sind, gibt es Sandwiches zum Mittag und dann geht es weiter zu einer Wanderdüne. Man kann hier kaum über den Sand laufen, da er so heiß ist, aber es sieht unglaublich toll aus. Am Ende der Düne geht es recht steil bergab, direkt in einen See (Lake Wabby) hinein, der wohl irgendwann von der Düne begraben werden wird. In dem können wir natürlich baden gehen, was bei diesem heißen Wetter sehr angenehm ist. Das Wasser ist total klar und hier gibt es viele kleine Fische, die uns anknabbern, was ganz schön kitzelt. Einige machen hier auch Sandboarding, also praktisch Rodeln im Sand, was aufgrund des Gefälles aber relativ gefährlich hier sein soll. Nach etwa zwei Stunden geht es wieder zurück und wir werden in 4er-Zimmer eingeteilt, wie praktisch. Abends wird natürlich noch ein bisschen getrunken und gefeiert.

Wir scheuchen einen Vogelschwarm beim Vorbeifahren auf, sieht das nicht toll aus?

Wir scheuchen einen Vogelschwarm beim Vorbeifahren auf, sieht das nicht toll aus?

Wir fahren am Strand entlang!

Wir fahren am Strand entlang!

Die Wanderdüne.

Die Wanderdüne.

Lake Wabbly am Ende der Düne.

Lake Wabby am Ende der Düne.

Noch einmal der wunderschöne See.

Noch einmal der wunderschöne See.

Der Blick aus unserem Zimmer, wir haben sogar eine Pool =)

Der Blick aus unserem Zimmer, wir haben sogar eine Pool =)

Die erste Station am nächsten Tag ist Eli Creek, ein kleiner, super klarer Fluss, dessen Wasser sogar als Trinkwasser verkauft wird. Das letzte Stück ist zum Baden freigegeben und man kann sich ganz gemütlich bis zum Strand herunter treiben lassen. Wir verweilen hier eine Zeit lang und schließlich geht es weiter zum Indian Head, einem grandiosen Lookout. Das Stück fährt Isabell nun zum ersten Mal, wie aufregend. Sie hat ein relativ wackeliges und schwieriges Stück erwischt, macht ihre Sache aber gut. Vom Inidian Head haben wir eine unglaubliche Aussicht, das Meer ist klar und türkis und man kann sogar Schatten im Wasser erkennen, bei denen es sich wahrscheinlich um Schildkröten oder Rochen handelt. Nach dem Mittagessen (Hotdogs aus dem Kofferraum) bin ich an der Reihe mit fahren. Es geht nur ein kurzes Stück durch sehr tiefen Sand, den ich im ersten Gang entlang fahren muss. Alles sehr aufregend, aber es macht auch viel Spaß. Jetzt haben wir etwas Zeit, die Champagne Pools zu bestaunen. Nur bei Ebbe sind diese direkt am Meer liegenden Löcher zu sehen. Es bleibt etwas Meerwasser in ihnen zurück sie werden von Zeit zu Zeit durch überschwappende Wellen gefüllt und ermöglichen ein sicheres Baden, ohne Angst vor Haien oder Quallen haben zu müssen. Da meine erste Fahrt relativ kurz war, darf ich mich nochmal hinter das Lenkrad setzen. Jetzt fahren wir über festen Sand bei 80 km/h, ein tolles Gefühl. Wir schauen uns das Schiffswrack (Maheno Wreck) an, was wir aber nicht sonderlich spannend finden. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft sehen wir einige Dingos am Strand spazieren und halten an, um sie ein bisschen zu beobachten und Fotos zu machen. Den Abend lassen wir mit Nudeln Cocktails ausklingen.

Eli Creek.

Eli Creek.

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Isabell lässt sich durch den Fluss treiben.

Isabell lässt sich durch den Fluss treiben.

Die Aussicht vom Indian Head.

Die Aussicht vom Indian Head.

Die Champagne Pools werden von überschappenden Wellen gefüllt.

Die Champagne Pools werden von überschappenden Wellen gefüllt.

Das Wrack.

Das Wrack.

Wir begegnen Dingos am Strand.

Wir begegnen Dingos am Strand.

IMG_9081 IMG_9087An unserem letzten Tag auf dieser wunderbaren Insel fahren wir zum Lake McKenzie. Diesmal geht es nicht am Strand entlang, sondern durch den Wald. Die „Straße“ dorthin ist ziemlich wackelig, besonders ganz hinten im Auto werden wir ziemlich durchgerüttelt und die Fahrt dauert eine Stunde (für 11 km). Unterwegs überhitzt dann auch noch der Motor unseres Autos, wir müssen also anhalten und alle unser Trinkwasser für den Kühler hergeben (das können wir aber später wieder auffüllen, keine Angst, wir sind mussten nicht verdursten). Der See ist sehr schön, aber mit der noch atemberaubenderen Natur der letzten zwei Tage kann er nicht mithalten. Nach eineinhalb Stunden am See, einschließlich Mittagessen, geht es zurück zur Fähre und anschließend mit dem Bus nach Noosa, wo wir noch eine Nacht im Hostel bleiben können. Heute ist Samstag und hier findet eine große Party statt. Auf der ist eine Hüpfburg aufgebaut, was ziemlich lustig ist. Außerdem gibt es ein Partyzelt, in dem alle Kopfhörer aufsetzen müssen, um die Musik zu hören (auch Silent Disco genannt). Das probieren wir natürlich auch gleich mal aus. Sieht schon sehr witzig aus, wenn alle tanzen und man die Musik dazu nicht hören kann.

Der wackelige Weg zum Lake McKenzie.

Der wackelige Weg zum Lake McKenzie.

Der klare See Lake McKenzie.

Der klare See Lake McKenzie.

In der Silent Disco tragen alle Kopfhörer.

In der Silent Disco tragen alle Kopfhörer.

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8 Gedanken zu „Die größte Sandinsel der Welt – Fraser Island (19.-21. Dezember 2013)

  1. Hallo Sophie, toll wieder dein Beitrag und die herrlichen Fotos. Nun sind es ja nur noch ein paar Tage und deine Eltern besuchen dich. Ich werde mich in Mamas Handgepäck verkriechen und mit nach Neuseeland kommen. Es muß ja dort auch wie in Australien atemberaubend schön sein. Lese gerade einen Roman., da machen 2 junge Frauen einen Farmstay. Viel Spaß noch und komm gesund wieder

  2. Das mit den Vierer-Zimmern im Resort auf FI ist wie zu verstehen? 2xJungs+2xMädels???
    Das Bild von der Wanderdüne sieht cool aus, hast du da eine Panoramefunktion genutzt?

    • Ja wir vier hatten ein zimmer zusammen, das war so viel besser als in noosa die nächte vorher und nachher, denn da hatten wir ein 16er zimmer. die kamera von lukas hat eine tolle panoramafunktion, die fotos werden sofort zusammengefügt. sowas hätte ich auch gerne =)

  3. Wieder Ma, wie gut, dass ihr die 3 Tage Tour gebucht habt, ist ja wunderschön. In dem See war ich baden. Silent Disco war leider nicht mit drin. Toll, die Dingos sehen aber sehr abgemagert aus…, gut,dass die euch in Ruhe gelassen haben. Bis bald…

  4. Hi Sophie,
    wieder ei so guter interessanter und lebendiger Bericht. Großen Dank.
    Nach Agnes Water + Noosa nun Fraser Island. Einfach toll. Aber nun bist Du auf Neuseeland.
    Wir wünschen Dir mit Mutti und Vati ein glückliches Wiedersehen und viel Freude.
    Bleibt gesund wir grüßen Euch alle
    Deine Chris und Klaus

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