Wir bekommen Gesellschaft – Cairns (12.-14. Dezember 2013)

Am Donnerstag holen wir morgens um 9 Uhr Lukas und Daniel, zwei Freunde von Isabell aus Fulda, vom Flughafen ab, die jetzt 3 Wochen mit uns reisen. Wir suchen erstmal ein Hostel in der Stadt für die zwei und fahren anschließen mit der Skyrail, einer Seilbahn, über den Regenwald nach Kuranda. Jetzt können wir den Regenwald auch mal von oben sehen, ziemlich cool. Zwischendurch gibt es zwei Stopps, wo wir aussteigen und ein kleines Stück durch den Regenwald laufen. Die Endstation ist dann Kuranda, Isabell und ich waren zwar vorgestern schon hier, aber jetzt haben die Märkte noch alle offen und die Jungs kennen es noch nicht. Nachdem wir wieder mit der Seilbahn zurückgefahren sind, kaufen wir Würstchen und Kartoffeln und grillen an einem der vielen öffentlichen Grillstellen (free Barbecue), die es generell gefühlt in ganz Australien gibt, aber hier gibt es besonders viele. Wir buchen noch unsere Fraser Island Tour für nächste Woche.

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Die Barron Falls nochmal aus einem anderen Blickwinkel.

Die Barron Falls nochmal aus einem anderen Blickwinkel.

So süße, gut riechende Koalas gibt es hier zu kaufen.

So süße, gut riechende Koalas gibt es hier zu kaufen.

Dort oben führt die Seilbahn entlang.

Dort oben führt die Seilbahn entlang.

Hmm.. das wird lecker.

Hmm.. das wird lecker.

Heute ist Freitag der 13. und wir machen eine Schnorcheltour am Great Barrier Reef, ein unglaublich toller Tag. Auf dem Schiff bekommen wir gleich Brille, Schnorchel und Stingersuit, wenn gewünscht, ausgehändigt und während der Fahrt zum Outer Reef gibt es natürlich Sicherheitsanweisungen und auch eine Präsentation über das Reef an sich, welchen Tieren wir begegnen werden etc. Ich hatte mir extra hierfür noch eine günstige Unterwasserkamera bei der Post geholt, aber leider macht sich Freitag der 13. dann doch bemerkbar, denn sie funktioniert nicht richtig (ich konnte sie dann später zurückgeben, was mir dann bis auf das Rückgeld auch nichts mehr gebracht hat). Es ist einfach so schade, dass ich diese Schönheit nicht mit eigenen Fotos festhalten kann. Denn das Great Barrier Reef ist unglaublich bunt, wunderschön, mit diesen vielen vielen bunten Fischen in allen möglichen Farben und Größen. An der ersten Schnorchelstation verbringen wir 2-3 Stunden. Unter Wasser gibt es viele verschiedene Korallen zu sehen. Wir sehen auch einige richtig große Fische, von denen einer ganz neugierig ist und sich von mir kraulen lassen will (was die laut der Präsentation sehr gerne haben). Als ich meine Hand ausstrecke, kommt er ganz nah an mich heran, aber seine Zähne finde ich dann doch zu furchteinflößend und beobachte ihn lieber nur. Es gibt außerdem viele Fische die so eine Art Papageienschnabel haben, die sehen super süß aus und man kann ihnen beim Fressen zuhören. Sie machen ziemlich laute Geräusch, wenn sie an den Korallen knabbern. Außerdem sehen wir hier mehrere Schildkröten, die wie die bei „Findet Nemo“ aussehen. Oooh ist das toll, neben ihnen zu schwimmen und sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Eigentlich kann man dieses ganze Erlebnis gar nicht in Worte fassen und allein schon das Schnorcheln macht total viel Spaß. Das Schnorcheln auf den Whitsunday Islands ist überhaupt kein Vergleich, das erscheint mir hiernach eher grau und klein, obwohl wir dort richtige Fischschwärme hatten, aber hier gibt es viel mehr Arten und die Korallen sind bunter. Dann geht es zurück auf das Schiff und wir fahren noch zu einer anderen Stelle. Unterwegs gibt es total leckeres Mittagessen. An der zweiten Stelle erstreckt sich nicht das ganze Riff über eine große Fläche, hier gibt es viele Kleckse mit Korallen, die auch cool aussehen und zum Teil schwimmt man hier ganz nah über dem Riff entlang, aber die erste Stelle hat mir besser gefallen. Um 17 Uhr sind wir dann zurück in Cairns, wo wir ein bisschen an der Lagune chillen und uns noch etwas in eine Bar setzen.

Weil Isabell und ich einfach unglaublich nett sind, geben wir Lukas und Daniel am Samstag unser Auto, damit sie sich auch noch Cape Tribulation und die Gegend anschauen können. Morgens erleben wir noch einen tollen Sonnenaufgang an unserem Strand. Wir vertreiben uns dann vormittags die Zeit in einer Reiseagentur, wo es kostenloses Internet und viele Steckdosen gibt, die wir dringed zum Laden der elektronischen Geräte benötigen. Nach so 2-3 Stunden gehen wir zur Lagune, gammeln dort etwas herum und braten uns Würstchen auf dem free barbecue. Ich gehe dann endlich mal ins Kino, Isabell muss die paar Stunden ohne mich überstehen. Der Kinosaal ist voll modern mit Ledersitzen ausgestattet und sieht sehr edel, dafür aber nicht allzu gemütlich, aus. Obwohl es natürlich trotzdem sehr bequem ist. Nachts ist es im Auto sogar mal ganz angenehm „kühl“, eine nette Abwechslung.

Der Himmel am Morgen sieht wunderschön aus.

Der Himmel am Morgen sieht wunderschön aus.

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Die hochkomfortablen Sitze im Kino.

Die hochkomfortablen Sitze im Kino.

Die vielen (stinkenden) Fledermäuse hängen in Cairns an jedem dritten Baum.

Die vielen (stinkenden) Fledermäuse hängen in Cairns an jedem dritten Baum.

PS: Das Video vom Fallschirmspringen ist jetzt im vorherigen Artikel eingebettet.

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6 Gedanken zu „Wir bekommen Gesellschaft – Cairns (12.-14. Dezember 2013)

  1. Cairns ist ja nun schon vom vorigen Jahr und du bist jetzt schon auf Neuseeland.
    Dennoch, Dein Bericht ist wieder so beeindruckend, das Great Barrier Reef, besser, das Outer Reef, muss ja äußerst beeindruckend gewesen sein. Das bleiben Lebenserinnerungen, trotz der ausgefallenen Kamera.
    Alles Liebe, Deine Ganzalten Klaus und Christel

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