Vorsicht Krokodile! – Daintree Rainforest (06.-08. Dezember 2013)

Am Morgen des 6. Dezembers müssen wir leider feststellen, dass der Nikolaus nicht bei uns vorbei geschaut hat, unsere Flipflops bieten allerdings kaum Platz und die Schokolade ist bestimmt einfach geschmolzen. Wir fahren dann weiter in das Daintree Village, wo wir eine Tour über den Daintree River zum Krokodilebeobachten buchen, in dem Ticket sind gleich zwei Touren von zwei verschiedenen Orten enthalten. Bei der ersten Tour sind wir mit zwei Fotografen die einzigen Gäste, was eigentlich ganz praktisch ist. Der Guide erklärt uns immer alles genau und zeigt uns verschiedene Regenwaldpflanzen und sogar Schlangen, die wir kaum sehen, als wir einen Meter davor stehen, wie hat der die bloß vom Boot aus entdeckt? Als wir uns dann schon wieder auf dem Rückweg befinden, entdeckt Isabell doch tatsächlich ein Krokodil, das sich gerade ans Ufer bewegt. Es ist echt toll dieses Tier in freier Wildbahn zu sehen. Der Guide erklärt uns noch weiter den Regenwald und gibt uns Hibiskusblüten zum Naschen.

An die Warnung sollte man sich hier lieber halten.

An die Warnung sollte man sich hier lieber halten.

Das Tourboot.

Das Tourboot.

Der Daintree River ist wunderschön.

Der Daintree River ist wunderschön.

Da ist ein Krokodil!

Da ist ein Krokodil!

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Wir essen frisch gepflückte Hibiskusblüten.

Wir essen frisch gepflückte Hibiskusblüten.

Mhmm..lecker.

Mhmm..lecker.

Auch bei der zweiten Tour sind wir nur vier Gäste. Ein Krokodil sehen wir leider nur ganz kurz an der Wasseroberfläche, aber als wir die Hoffnung schon aufgegeben haben, lässt sich doch tatsächlich das Alpha-Männchen namens Scarface blicken. Es schwimmt ganz Seelenruhig am Uferrand entlang und lässt sich von unserem Boot überhaupt nicht stören, sodass wir genug Zeit zum Fotos machen haben.

Das Alpha-Männchen Scarface...

Das Alpha-Männchen Scarface…

...lässt sich nur alle 8-10 Tag blicken, da haben wir Glück gehabt.

…lässt sich nur alle 8-10 Tag blicken, da haben wir Glück gehabt.

Ich bin die Königin der Welt! ;)

Ich bin die Königin der Welt! 😉

Anschließend fahren wir mit der Fähre über den Fluss und dann mit dem Auto die Landzunge Cape Tribulation entlang. Auch hier geht es mitten durch den Regenwald. Zwischendurch steigen wir aus, laufen einige Wege durch den Wald, genießen die Aussicht von verschiedenen Lookouts und später isst Isabell einen Känguruburger, ich bleibe lieber beim Hühnchen. Dann gehen wir zu einem Fluss, wo man mitten im Regenwald baden kann. Das Wasser ist extrem klar und kalt und es sieht hier einfach wunderschön aus. Als die Straße zu einem Schotterweg wird, drehen wir wieder um, hier geht es weiter nach Cooktown, aber wir haben jetzt den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht und drehen wieder um. Abends schlafen wir dann wieder in Mossman.

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Für die Bäume sind extra Löcher im Gehweg, wie lange das wohl noch so klein bleibt?

Für die Bäume sind extra Löcher im Gehweg, wie lange das wohl noch so klein bleibt?

Wir fahren mit dem Auto mitten durch den Regenwald.

Wir fahren mit dem Auto mitten durch den Regenwald.

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Isabell isst einen Känguruburger.

Isabell isst einen Känguruburger.

Hühnchen schmeckt auch gut.

Hühnchen schmeckt auch gut.

Es ist hier so schön.

Es ist hier so schön.

Das Wasser ist total klar.

Das Wasser ist total klar.

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Mitten im Regenwald baden, ein tolles Gefühl!

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Der Mond steht hier übrigens auf dem Kopf.

Der Mond steht hier übrigens auf dem Kopf.

7. Dezember, heute fahren wir wieder nach Port Douglas und laufen durch den touristischen, aber ganz schönen Ort. Wir verbringen eine ganze Weile in einem Wrapladen, wo wir das kostenlose W-Lan nutzen und verdammt leckere Smoothies trinken. Später buchen wir eine Segeltour für morgen abend und legen uns anschließend an den 4-Mile Beach, wo es eine sogenannte swimming enclosure, also einen mit einem Netz abgetrennten Bereich zum Schutz gegen die Quallen, gibt. Gleich nebenan sind öffentliche Toiletten mit einer Dusche im Freien, wir parken also direkt davor und übernachten hier.

Dieser Grashüpfer hat sich beim Cape Tribulation bei uns eingeschlichen und zwei Tage auf unserer Windschutzscheibe gelebt.

Dieser Grashüpfer hat sich beim Cape Tribulation bei uns eingeschlichen und zwei Tage auf unserer Windschutzscheibe gelebt.

Die Aussicht vom 4-Mile Beach.

Die Aussicht vom 4-Mile Beach.

Die swimming enclosure.

Die swimming enclosure.

Am Sonntag stehen wir gleich um 6 Uhr auf, gehen im Bikini duschen und fahren dann wir zum Markt, der um einiges größer und spannender ist, als der in Bowen. Wir probieren Zuckerrohrsaft, der ganz lecker, aber doch ziemlich süß ist und kaufen günstige Mangos (die natürlich in Bowen gepflückt wurden). Den restlichen Vormittag liegen wir wieder am Strand, nutzen dann nochmal das Internet des Wrapladens und begeben uns im Anschluss für die Sonnenuntergangs-Segeltour zum Hafen. Bei der Tour fallen wir total aus dem Rahmen, wir sind das einzige Nicht-Pärchen und die Jüngsten, es scheint sich eher um eine Romantische Bootsfahrt zu handeln. Wir haben aber trotzdem total viel Spaß, es gibt leckere Häppchen und einen Willkommenssekt. Leider ist es etwas bewölkt und für einen richtigen Sonnenuntergang ist die Tour noch etwas zu früh, aber wir genießen die Aussicht trotzdem. Abends schlafen wir wieder an der gleichen Stelle.

Das Obst auf dem Markt sieht umwerfend aus.

Das Obst auf dem Markt sieht umwerfend aus.

Damit wird gleich losgesegelt.

Damit wird gleich losgesegelt.

Die leckeren Canapés.

Die leckeren Canapés.

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Hach, wie romantisch..

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Oben auf der Palme sitzen die kleinen, süßen, bunten, aber extrem lauten Loris.

Oben auf der Palme sitzen die kleinen, süßen, bunten, aber extrem lauten Loris.

Hier bekommt ihr mal einen Eindruck, was die für einen Krach machen, wenn sich ein riesiger Schwarm im Baum tümmelt:

5 Gedanken zu „Vorsicht Krokodile! – Daintree Rainforest (06.-08. Dezember 2013)

  1. Oh man, Sophie, bloß nicht überall baden. Das kann echt gefährlich sein und der Besitzer von dem Ruderboot ist ja auch nicht mehr zu sehen.

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