Keine Arbeit auf der Tomatenfarm – Bowen (1.-13. November)

1. November, wieder einmal müssen wir auf die Paprikafarm und sind am Ende so erledigt, dass wir dem Zuständigen für die Arbeitseinteilung sagen, dass wir dort gar nicht mehr hin wollen, unsere Rücken schmerzen einfach zu sehr und das sind die paar Dollar, die man dort verdient nicht wert. Später verabschieden wir uns von Myrjam und Kira, die heute weiterreisen.

Das Wochenende haben alle komplett frei, dementsprechend verbringen wir viel Zeit am Strand, entspannen und genießen die Sonne. Ein bisschen Alkoholgenuss darf natürlich auch nicht fehlen 😉

Sonnenuntergang am Coral Bay.

Sonnenuntergang am Coral Bay.

Am Montag landen wir natürlich wieder auf der Maschine von Hasan. Nach der  ersten Reihe bricht jedoch auf einmal das Vorderrad beim Einlenken ab und wir bekommen alle einen totalen Schreck, aber zum Glück fällt niemand herunter. Die Sitze kann man in der Höhe verstellen und beim Pflücken sind sie ganz unten, aber wenn die Maschine dreht, werden sie immer etwas hochgefahren. Wir werden erstmal nach Hause gebracht, angeblich dauert die Reparatur 2 Wochen, so dass es bis zum Ende der Saison nur noch eine Maschine geben wird. Zu Hause spielen wir erstmal Karten (eine beliebte Beschäftigung, da man hier ja sonst nichts machen kann). Mittags erfahren wir dann aber, dass wir um 13 Uhr wieder abgholt werden, bis dahin ist die Maschine wieder repariert. Keiner versteht, wie das nun so schnell ging, aber was solls, je mehr Stunden wir arbeiten können, desto besser.

Die kaputte Maschine.

Die kaputte Maschine.

Am nächsten Tag sind wir natürlich wieder für Day off eingeteilt, aber um 5:15 Uhr werden wir von einem Franzosen geweckt, es werden wohl noch zwei Leute benötigt. Wir machen uns also noch schnell fertig und arbeiten für eine Stunde (auf Hasans Maschine, was sonst), als wieder irgendetwas kaputt geht und ein kompletter Arm mit zwei Sitzen abgenommen wird. Das bedeutet natürlich, dass es zwei Plätze weniger gibt und weil Hasan Mädchen hasst und wir eh nicht eingeteilt waren, fahren wir wieder nach Hause. Dafür haben wir einen lustigen Tag mit der einen Französin, die auch Day off hat, am Coral Bay.

Da wir gestern früher gehen mussten, dürfen wir heute auf jeden Fall arbeiten und haben mit 9 Stunden sogar mal einen langen Tag. Am Donnerstag haben wir natürlich wieder einen freien Tag und fahren mit zwei Deutschen, die eine Woche nach uns gekommen sind, an den Strand, genießen das Meer, faulenzen und klettern auf den Felsen herum.

8. November, heute dürfen wir zwar arbeiten, aber es ist nur ein kurzer Tag und wir sind schon um 10 Uhr fertig. Es wird also wieder ein Strandtag am Coral. Natürlich sind Samstag und Sonntag auch wieder freie Tage für alle. Wir vertreiben uns die Zeit wie immer am Strand und spielen einmal Poker mit den Franzosen, wo ich sogar den 2. Platz mache.

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Am Montag arbeiten wir für 11 Stunden auf der Maschine von Hasan, der natürlich wieder den ganzen Tag herumschreit, aber irgendwie überstehen wir den Tag und erfahren abends, dass wir morgen wie erwartet wieder frei haben. Dann wollen wir mal etwas unternehmen und nach Airlie Beach fahren, dass etwa eine Stunde von hier entfernt ist.

Es geht am nächsten morgen also recht früh los. Es gibt dort eine Lagune, die uns aber nicht so gefällt und in den Läden gibt es auch nur zu teure oder hässliche Klamotten, so dass wir nach 2 Stunden praktisch den ganzen Ort gesehen haben und dann lieber noch zum Dingo Beach fahren wollen, der etwas abseits zwischen Bowen und Airlie Beach liegt. Wir gehen also zum Auto, aber es startet nicht. Auf der Herfahrt hatte es geregnet und ich hab dementsprechend das Licht angemacht, aber leider vergessen, es wieder auszumachen. Auf dem Parkplatz kann uns leider auch niemand helfen und wir gehen daher in die Info, um dort zu fragen, ob die wissen, wo wir Hilfe herbekommen könnten. Die Mitarbeiterin holt dann ihren Chef und der kommt dann einfach mit seinem Auto und einem Überbrückungskabel zum Parkplatz und startet uns das Auto wieder, total nett. Er gibt uns dann sogar noch das Kabel mit und sagt, wir sollen es einfach zurückbringen, wenn wir nochmal nach Airlie Beach kommen. Nach der ganzen Aufregung gehen wir dann erstmal was essen und fahren anschließend weiter zum Dingo Beach. Der ist ganz nett, aber da das Wetter nicht so gut ist, ist das Wasser nicht so blau und wir fahren nach ca. 1 Stunde wieder nach Hause. Dort erfahren wir, dass die nächsten beiden Tage wieder Day off für alle ist, na super.

Die Lagune in Airlie Beach.

Die Lagune in Airlie Beach.

Der Dingo Beach.

Der Dingo Beach.

Isabell und Charlotte, eine der Französinnen, am Dingo Beach.

Isabell und Charlotte, eine der Französinnen, am Dingo Beach.

Die Landschaft unterwegs.

Die Landschaft unterwegs.

Am Mittwoch, den 13. November, fahren wir dann zu dem Infostand in Bowen, wo wir eine Tour zu den Whitsunday Islands für morgen buchen, die wir zusammen mit drei anderen Deutschen aus dem Hostel machen. Es wird ja auch langsam mal Zeit, dass wir mehr zu sehen kriegen, als das langweilige und ausgestorbene Bowen und die Tomatenfelder. Den Rest des Tages verbringen wir wieder am Coral Bay.

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