Nicht mehr alleine unterwegs – Brisbane (17.-22. Oktober)

Am Donnerstag, den 17. Oktober, fliege ich nach Brisbane, denn morgen landet Isabell frisch aus Frankfurt bzw. Taipeh. Mein Flieger hat natürlich auch dieses Mal etwas Verspätung, aber was solls. In Brisbane angekommen ist es schon mal um einiges wärmer als in Melbourne. Gegen 16 Uhr komme ich in meinem Hostel, dem „Chill Backpackers“ an und komme in ein 4er Zimmer, obwohl wir ein 10er gebucht hatten. Da habe ich natürlich nichts dagegen. Laufe anschließend noch etwas durch die Innenstadt und schreibe Karten, um mich bei euch für die jeweiligen Buchseiten zu bedanken.

Am Freitag kommt endlich Isabell an und wir laufen nur noch etwas durch Brisbane.

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Beim Eagle Pier am Fluss.

Am Samstag (19. Oktober) schlafen wir uns erst einmal aus und gehen dann in die State Library, da es dort kostenloses W-Lan gibt. Wir suchen ewig nach Jobs für Backpacker, was hauptsächlich Farmarbeit beinhaltet. Wir schreiben uns einige Nummern heraus und gehen anschließend noch in den Stadtteil Southbank. Dort gibt es ein öffentliches Freibad direkt am Fluss. Von dort fahren wir mit der kostenlosen Fähre ein Stück den Fluss entlang und laufen zur China Town, wo wir in einem ziemlich abgeranzten „Restaurant“ etwas essen, aber es war das günstigste und schmeckt auch sehr gut. Zurück im Hostel kaufen wir uns nochmal 1 Stunde Internet und suchen weiter nach Jobs.

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Das öffentliche Freibad in Southbank.

Das öffentliche Freibad in Southbank.

Am Sonntag stehen wir dann mal etwas früher auf, um wieder in der Library weiter nach Jobs, einem Auto und stellen eine Couchsurfinganfrage ins Internet (das heißt jemand nimmt Reisende kostenlos für ein paar Tage bei sich auf), da wir unser Hostel nur bis morgen gebucht haben. Wir erhalten eine Antwort von einem Farmer, Sam, und bekommen einen Job für Tomatopicking in Bowen, das zwischen Brisbane und Cairns in der Whitsunday Area liegt. Wir erhalten außerdem mehrere Antworten auf unsere Couchsurfinganfrage und entscheiden uns, von Montag bis Mittwoch bei einem gewissen Jan zu wohnen. Nach langem Suchen finden wir auch ein gutes Autoangebot und melden uns sofort bei Carlene. Wir können uns noch am selben Tag das Auto anschauen. Es handelt sich um einen weißen Ford Falcon von 1993 mit Automatik, einschließlich Zelt, Schlafsäcken und weiterer Campingausrüstung. Der Kofferraum ist groß genug, um darin zu schlafen, halt ein typisches Backpackerauto. Ich mache eine Testfahrt, zum ersten Mal auf der linken Straßenseite, sehr aufregend und wir haben total viel Spaß dabei, aber es klappt alles. Carlene aus Kanada bestätigt uns den Verkauf, aber sie muss erst noch ein Sicherheitszertifikat bekommen, das sie wohl bis Dienstag haben wird.

Zum ersten Mal das Lenkrad rechts und auf der linken Straßenseite.

Zum ersten Mal das Lenkrad rechts und auf der linken Straßenseite.

Montag, 21 Oktober, heute müssen wir aus unserem Hostel auschecken und so laufen wir voll bepackt in die Stadt, denn wir wollen einmal zur Post, da ich noch Briefmarken für meine Karten benötige und anschließend zur Commnonwealthbank, um ein Konto für Isabell einzurichten. Anschließend laufen wir zu dem Strand in Southbank, der Weg kommt uns dieses Mal einfach ewig vor, da wir so schwer tragen müssen, aber irgendwann haben wir es dann endlich geschafft und chillen noch eine Weile auf einer Bank.

Unser Hostel in Brisbane...

Unser Hostel in Brisbane…

...verlassen wir nun.

…verlassen wir nun.

Auf dem Weg zum Southbank Strand.

Auf dem Weg zum Southbank Strand.

Erstmal ein bisschen ausruhen.

Erstmal ein bisschen ausruhen.

Dann geht es weiter zu unserem Couchsurfinghost. Der wohnt zwar in South Brisbane, also nicht allzu weit von Southbank entfernt, aber wir laufen gefühlte 300 Jahre zu seinem Haus, ja er wohnt in einem Haus, als Student, das teilt er sich mit einem Freund. Wir haben mit einem kleinen Apartment und einer Minicouch für uns beide gerechnet und sind daher umso mehr erfreut, als wir unser eigenes Zimmer mit Doppelbett kriegen. Nachdem wir unsere Sachen abgeladen haben, gehen wir in den Botanischen Garten in der Stadt. Hier gibt es auch free Wifi (wie fast überall) und wir setzen uns daher auf eine Bank und surfen mit unseren Handys im Internet. Nebenbei beobachten wir noch ein merkwürdiges Fotoshooting von einem asiatischen Baby, dass mehrmals umgezogen und an verschiedene Stellen gelegt wird, auch in einen Baum (?!).  Schlendern danach noch durch die Stadt und die Läden, aber leider finden wir nichts, das uns gefällt. Zurück in unserem geilen Couchsurfinghaus können wir sogar mal wieder Fernsehen gucken, unser Host ist nur kurz da und muss dann noch in die Bibliothek, da er morgen eine Hausarbeit abgeben muss. Wir gehen gegen halb elf ins Bett, morgen wollen wir mal etwas unternehmen und etwas anderes als die Bücherrei oder Innenstadt sehen.

Der Botanische Garten.

Der Botanische Garten.

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Diesen Vögeln begegnet man einfach überall.

Diesen Vögeln begegnet man einfach überall.

Unser Zimmer beim Couchsurfing.

Unser Zimmer beim Couchsurfing.

Am nächsten Morgen geht es früh raus. Wir laufen in die Stadt, von wo der Bus zum „Lone Pine Koala Sanctuary“ fährt. Leider verschätzen wir uns etwas in der Zeit und verpassen den ersten Bus um zwei Minuten, aber was solls, dann nehmen wir halt den nächsten. Angekommen gehen wir zuerst zur Fütterung der Lorikeets, die sind einfach zu süß und so bunt. Danach gehen wir zu den Koalas und ich lasse ein Foto mit einem Koala machen. Das Gefühl dieses niedliche Geschöpf im Arm zu halten ist einfach unbeschreiblich schön, er ist so flauschig und knuddelig und süß. Leider ist er schon etwas ungeduldig, so dass ich ihn nicht besonders lange im Arm halten kann, aber es ist auf jeden Fall ein schönes Foto dabei herausgekommen.

Danach kaufen wir etwas Kängurufutter und gehen auf die Känguruwiese. Die Tiere lassen sich hier nach belieben füttern und streicheln und faulenzen größtenteils nur unter den Bäumen. Nachdem wir ungefähr tausend Fotos gemacht haben, gehen wir weiter durch den Park und schauen uns die anderen australischen Tiere an. Nachmittags laufen wir noch durch die Stadt und genießen später die Abendsonne an unserem letzten Tag in Brisbane.

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Es war soo toll.
Es war soo toll.

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Känguru mit Baby im Beutel.

Känguru mit Baby im Beutel.

Und nochmal einen Koala knuddeln 😉

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Eins der vielen Bilder von den zuckersüßen Koalas.

Ich bin ein Koala.

Ich bin ein Koala.

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